Beiträge von Annemarie

    Mir gefällt das ganz gut. Mit Abstrichen.

    Eine Verbindungstür zwischen Kinder- und Elternzimmer wäre für mich wichtig, dann hätte man das leichte Gefühl von eigener Wohnung.


    Niemand will dauerhaft stationär leben.

    Ja, aber wenn man als Elternteil nicht mehr kann? Was gibt es für Alternativen?

    Aus solch einer Idee könnte ein tolles inklusives Mehrgenerationen-Wohnprojekt mitten in der Gesellschaft entstehen. Der


    Das klingt traumhaft, aber die Frage ist, wie bekommt man die nötige Unterstützung, die man benötigt?

    Das ist die bisherige Regelung:


    Zitat


    (3) Bei stationärer Behandlung umfassen die Leistungen auch die aus medizinischen Gründen notwendige Mitaufnahme einer Begleitperson des Versicherten oder bei stationärer Behandlung in einem Krankenhaus nach § 108 oder einer Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung nach § 107 Absatz 2 die Mitaufnahme einer Pflegekraft, soweit Versicherte ihre Pflege nach § 63b Absatz 6 Satz 1 des Zwölften Buches durch von ihnen beschäftigte besondere Pflegekräfte sicherstellen. Ist bei stationärer Behandlung die Anwesenheit einer Begleitperson aus medizinischen Gründen notwendig, eine Mitaufnahme in die stationäre Einrichtung jedoch nicht möglich, kann die Unterbringung der Begleitperson auch außerhalb des Krankenhauses oder der Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtung erfolgen. Die Krankenkasse bestimmt nach den medizinischen Erfordernissen des Einzelfalls Art und Dauer der Leistungen für eine Unterbringung nach Satz 2 nach pflichtgemäßem Ermessen; die Kosten dieser Leistungen dürfen nicht höher sein als die für eine Mitaufnahme der Begleitperson in die stationäre Einrichtung nach Satz 1 anfallenden Kosten.

    Ich hoffe, sie bleibt daneben so bestehen.

    § 11 SGB 5 - Einzelnorm

    Woraus schließt du das? Ich konnte dazu nichts lesen.

    Irgendwo wurde das hier auch schon mal diskutiert oder verlinkt. Habe gerade aber keine Zeit zum Suchen.

    Das ist wirklich sehr hilfreich und ich habe nie verstanden, warum das bisher verweigert wurde, denn unsere Kinder werden in aller Regel auch im Krankenhaus von uns gepflegt und beaufsichtigt.

    Schön, die Arbeitenden bekommen dann unter gewissen Voraussetzungen einen Gehaltsersatz.

    Denjenigen aber, die für die Pflege ihren Beruf aufgeben mussten und dementsprechend fast am Hungertuch nagen, wird nach 4 Wochen auch noch das Pflegegeld gestrichen, selbst wenn sie die Pflege im KH vollständig weiter übernehmen.


    Übrigens gibt es einen ganz schön fiesen Fallstrick. Anscheinend wird diese Begleitung nur bei denjenigen behinderten Menschen vergütet, die Eingliederungshilfe beziehen. Besucht man eine Werkstatt, ist alles gut. Ist man dazu zu eingeschränkt und wird tagsüber zu Hause betreut, bekommt man diese Hilfe anscheinend nicht!


    Wie kann man diese Neuregelung nur gut finden?

    Soweit ich weiß, gab es den auch schon vorher Ersatz des Verdienstausfalls, wenn die Begleitung medizinisch notwendig ist.

    Hier sieht es sogar so aus, als ob im Rahmen einer Videosprechstunde E-Rezepte auf Kassenbasis ausgestellt werden können:

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    Doch, den Kündigungsschutz kann man trotzdem geltend machen, auch wenn man den Arbeitgeber nicht informiert hat:


    Zitat

    Die Unwirksamkeitsfolge tritt auch dann ein, wenn der Arbeitgeber von der Schwerbehinderung oder Gleichstellung nichts wusste, sofern der Gekündigte den Arbeitgeber innerhalb einer Frist von drei Wochen nach Kündigungszugang über seinen Behindertenstatus oder den gestellten Antrag informiert

    https://de.wikipedia.org/wiki/Schwerbehindertenrecht_(Deutschland)#Besonderer_K%C3%BCndigungsschutz

    Man müsste den Arbeitgeber innerhalb von drei Wochen mach der Kündigung informieren.

    Wenn man für seine Beerdigung vorsorgen will, aber Sorge hat, ins Altersheim zu müssen und dafür auf Unterstützung des Sozialamts angewiesen zu sein, muss man leider sehr langfristig vorsorgen. Meine Großeltern hatten sich beispielsweise schon Jahrzehnte vorher eine Grabstelle gekauft.


    Es geht um eine eher kleine Summe, die nicht über das Schonvermögen geht.

    Dann sollte es doch kein Problem geben.

    Wenn der Mann stirbt, fließt dieses Geld in die Erbmasse. Ich nehme mal an, dass der Sohn Erbe sein wird. Als Abkömmling ist er jedenfalls für die Beerdigung zuständig. Die Kosten der Beerdigung trägt der Erbe (§ 1968 BGB).


    Wie hoch sind denn die Rücklagen? Hoch könnten sie ja eigentlich nicht sein, da die Grenze bei 5000,- € liegt. Was darüber ist, müsste der Betreuer zu Lebzeiten dem Sozialamt melden.

    Na die Frage ist: Was sollte denn ein Krankenhaus machen, wenn sie bei einem Kind den Verdacht einer Kindeswohlgefährdung haben und es eben keine Möglichkeit gibt das Kind in irgendeiner Art und Weise zu befragen?

    Dann muss das Jugendamt und ggf. die Polizei eingeschaltet werden.

    Überwachung braucht einen richterlichen Beschluss, den kann die Polizei oder Staatsanwaktschaft ja einholen, wenn Verdacht auf eine Gefahr für Leib oder Leben oder eine schwere Straftat besteht.

    dzb lesen


    Zitat:

    Das Deutsche Zentrum für barrierefreies Lesen – kurz dzb lesen – schafft passende Angebote an Bildungs-, Informations- und Unterhaltungsliteratur für all jene Menschen, die herkömmlich Gedrucktes nicht oder schwer lesen bzw. handhaben können.

    Es bietet blinden, seh- und lesebehinderten Menschen eine vielfältige Auswahl an Literatur zum Ausleihen und Kaufen an. 



    Es gibt dort u.a. Braillebücher, Hörbücher und Großdruckerzeugnisse.

    Kann man so sehen.

    Es müsste eine breitere Schullandschaft geben, mit dem Gymnasium als Angebotsschule. Dabei müssen die anderen Schulformen aber eben gute Schulen sein, nicht so wie jetzt quasi der „Rest“.


    Bei uns geht es eigentlich. Der Elternwille entscheidet, welche Schulform man besucht. Es ist auch nicht zwingend, dass man verwiesen wird, sollte man den Erwartungen nicht entsprechen.