Beiträge von Mariaa

    Es sind auch manchmal ganz einfach zu behebende Dinge, wenn Menschen sensibilisiert würden. Eben im Bus, ebenerdig, gleich hohe Bordsteinkante an der Haltestelle, Bus hält so weit weg, dass sicher ein Spalt von fast einem halben Meter bleibt.

    Ich frage die Frau im Rollstuhl, ob ich helfen soll, aber sie winkt ab und meint da wäre die routiniert, das wäre fast immer so. :warten


    So unnötig und ja nicht nur für Rollstohlfahrer problematisch

    Hallo liebe Steffi,


    herzlich Willkommen hier im Forum! :welcome-s

    Ich befürchte, dass Du wenige Rückmeldungen bekommen wirst. Meine private Telefonnummer jemandem zu geben, der ein kurzes Posting in einem anonymen Forum schreibt wäre für mich persönlich undenkbar!


    Vielleicht suchst Du erstmal den Austausch auf Forenebene, dann könnte man zum Beispiel auch Dich etwas kennenlernen und vor allem vielleicht erfahren wozu die Whatsapp Gruppe überhaupt gedacht ist.


    Viele Grüße nach Lübeck!

    In dem Artikel steht leider, dass es keinen wirklichen Unterschied macht ob man Leitungs- oder Mineralwasser trinkt

    Zitat

    Klar ist, dass die Substanzen über die Wasserentnahme aus Gewässern und Grundwasser unvermeidbar auch ins Trinkwasser gelangen, ebenso in Mineralwasser. "Das ist nicht unbedingt weniger belastet als Wasser aus dem Hahn", sagt Maack.

    Der Unterschied ist wahrscheinlich, dass sie in Deutschland selbst mit sämtlichen finanziellen und unterstützerischen Möglichkeiten der Eltern nicht die Chance dazu gehabt hätte, zu Hause von einer gut ausgebildeten Lehrerin unterrichtet zu werden.

    Wahrscheinlich hätten die Eltern in Deutschland mit diesen Intentionen der Förderung ihres Kindes zügig das Sorgerecht verloren und Helen wäre nicht nur in der Förderschule, sondern auch noch in einem Heim oder einer Pflegefamilie.

    Sehr gut!!!

    Damit hatte ich gar nicht gerechnet, wenn ich ehrlich bin.


    Das ganze Leid kann nicht mehr wieder gut gemacht werden, aber es ist ein wichtiges Zeichen, dass sich weder solche Menschen, noch ganze Systeme in denen sie sich bewegen und gottgleich agieren in Sicherheit wiegen können.

    ... seine Geschichte zeigt ja auch die ganze Überheblichkeit im Menschenbild!

    Sich abgeben mit 'dummen' Menschen und ihren 'dummen' Fragen ist Zeitverschwendung.... so sieht er das tatsächlich.
    Perspektivenwechsel, Kritikfähigkeit oder auch "nur" Kommunikation auf Augenhöhe existieren nicht.


    Menschen, die sich über andere erhöhen, verursachen dann genau die Probleme, mit denen viele Menschen mit Behinderung oder Eltern von Kindern mit Behinderung tagtäglich zu kämpfen haben.


    Zitat

    Mit Selbstbestimmung ist gemeint, dass jeder Mensch selbst darüber entscheiden darf, wie er leben möchte. Diese Freiheit, über sein Leben selbst zu bestimmen, ist ein Menschenrecht, das auch durch unsere Verfassung geschützt wird.

    Die leeren Worthülsen, wir kennen sie alle! 8)


    Was mag wohl passieren, wenn ein 'dummer' geistig behinderter Mensch Daniel die 'dumme' Frage stellt, ob das Gras blau ist, weil er gerade gelernt hat die Farben zu unterscheiden und ganz stolz übt?

    Du scheinst noch sehr jung und/oder nicht in der Lage zu sein Kritik zu reflektieren, von daher sei Dir die Selbstüberschätzung und Überheblichkeit verziehen. Ich kann nur hoffen, dass da noch einiges passiert, bevor Du in der Praxis in Kontakt mit behinderten Menschen kommst.


    Ich wünsche Dir Menschen um Dich herum, die Dich nicht aufgeben, wie der Löwe es tut, sondern Dir aufzeigen, dass das Gras tatsächlich grün ist.
    Ein Anfang wäre, bei Betroffenen hinzuhören und ihre Bedenken und Anliegen ernst zu nehmen, statt sie zu beleidigen.... selbst wenn Du diese nicht gleich verstehen oder nachvollziehen kannst.

    Selbstverständlich schliesst Ihr Menschen aus.

    Euer Anschreiben enthält zwei "Fauxpas", die selbst für ein BA-Niveau nicht akzeptabel sind:


    1. Formal:
    Zum einen ist Eure zielgruppenspezifische Ansprache im Anschreiben falsch. Man versteht als Asstistenznehmer nicht, warum man nach drei Fragen aus der Umfrage gekickt wird, denn Ihr habt diese ja explizit angesprochen. Ihr meint aber nicht Assistenznehmer, sondern Ihr meint Menschen mit körperlicher Behinderung, die Assistenzleistungen in Anspruch nehmen. Das ist ein deutlicher Unterschied, das ist nicht nur sprachlich unpräzise sondern schlicht eine falsche Ansprache.


    2. Menschlich

    Indem Ihr Assistenznehmer mit Menschen mit körperlicher Behinderung gleichsetzt, schliesst Ihr automatisch alle Menschen, die aus anderen Gründen Assistenzleistungen in Anspruch nehmen aus. Und zwar wie völlig selbstverständlich. Ihr schreibt "alle Assistenznehmer" meint dabei aber nur die mit einer körperlichen Behinderung (s. Ellas Beitrag)

    Das ist grundsätzlich, vor allem aber für Studenten der Sozialen Arbeit, ich wiederhole mich gern, wirklich "unter aller Kanone"!

    Zitat

    Wir möchten gerne mehr über die Selbstbestimmung von Assistenznehmern im Rahmen der Persönlichen Assistenz erfahren. Mit Selbstbestimmung ist gemeint, dass jeder Mensch selbst darüber entscheiden darf, wie er leben möchte.

    Ich bin ehrlich gesagt schockiert, dass mit der Selbstbestimmung von Assistenznehmern ganz explizit nur körperbehinderte Menschen gemeint sein sollen. Es gibt natürlich Gründe, sich bei den Zielgruppen zu fokussieren, allerdings sollte, nein MUSS, das dann auch kommuniziert werden.


    Wenn ich von "jeder Mensch" und Assistenznehmern im Allgemeinen spreche kann es nicht sein, dass Menschen mit Lernbehinderung, geistiger oder seelischer Behinderung wie selbstverständlich ausgeschlossen werden.


    Mal abgesehen von der fehlenden sprachlichen Präzision, die eine Studienarbeit grundsätzlich verlangt, finde ich das menschlich unter aller Kanone!