Beiträge von Trixi

    Das schlimme ist, es hat sich seit Jahren nichts geändert, Winterhoff ist sehr offen mit seinen "Methoden" umgegangen und niemanden hat es gestört. Da sind jetzt nicht plötzlich irgendwelche geheimen Machenschaften aufgeflogen von denen alle Beteiligten überrascht wurden.

    Das nicht.

    Aber wenn sie jetzt nicht überrascht und schockiert tun, dann können sie sich ja nicht als unschuldig und die Guten hinstellen.

    Einerseits macht es sprachlos und andererseits ist es irgendwie auch nicht so verwunderlich.

    Ich schätze Winterhoff ist nicht der einzige Arzt der so agiert. Aber er ist nun mal sehr bekannt und es ist gut, dass das jetzt öffentlich gemacht wurde.

    Ich hoffe sehr, dass es danach in die Mediathek kommt.

    Sorry, aber zu der Uhrzeit kann ich nichts mehr anschauen. Finde es sehr frustrierend, dass gerade solche wichtigen, spannenden und informativen Sendungen immer erst nachts kommen.

    So weit ich weiß gibt es in anderen Bundesländern / Landkreisen auch andere und bessere Angebote.

    Hier bei mir ist es einfach echt beschissen.


    Ich hab halt das Glück entsprechend gute Freunde zu haben. Sonst wäre ich jetzt eben im Heim.


    Auch etwas, das definitiv angeprangert gehört. Dürfte eigentlich nicht sein, dass es derart große Unterschiede in der Versorgung gibt.

    Trixi, es gibt betreutes Wohnen mit mehr als 3 Stunden Betreuung. Auch mit Nachtdienst bei Bedarf.Allerdings gibt es viel zu wenig solcher Wohnmöglichkeiten.

    Nicht hier und meines Wissens nach nicht für psychisch Kranke.

    Und das betreute Wohnen für Senioren ist darauf eigentlich auch nicht ausgelegt. Es gibt mir in meinem Fall nur zusätzliche Sicherheit. Aber hier hat sich einiges zum negativen geändert.


    Ich hab zusätzlich über die Eingliederungshilfe noch ambulante Betreuung. Aber so wie es ist, ist es nicht hilfreich, weil halt nicht ausreichend und das notwendige eben doch von "Angehörigen" übernommen wird.

    Was für ein ambulant betreutes Wohnen meinst du? Ich kenne da nichts mit 24 Stunden.

    Das wäre dann höchstens das Model mit persönlicher Assistenz und einem eigenen Assistenzteam.


    Ich denke da kommt es auch sehr auf den Hilfebedarf an.


    Was ich hier im Bereich psychischer Erkrankung mit Hilfebedarf erlebe ist aber einfach absurd.

    Entweder man kommt praktisch alleine zurecht, oder man soll ins Heim. Und das ist eben Quatsch.

    Da geht es nicht um Menschen die 24 Stunden Betreuung brauchen, sondern eben mehr als nur 1 - 3 Stunden in der Woche.


    Und ich denke auch bei 24 Stunden Betreuung gibt es noch andere Möglichkeiten als ein Heim. Dort gibt es schließlich auch keine 1:1 Betreuung.

    Im übrigen scheint das zumindest hier der Normalfall zu sein.

    Weiß von einer weiteren Person die ich in der einen Einrichtung kennen gelernt hab (der es dort ebenfalls massiv schlecht ging), dass auch ihr an den Kopf geknallt wurde, dass dann halt ein Heim notwendig wäre.

    Wohlgemerkt: Allein ein Bereitschaftstelefon zum Anrufen das nicht nur von 7 - 16 Uhr läuft (und das mit der Zeit für die Betreuung verrechnet wird, so wie jede SMS) würde schon einen großen Unterschied machen.

    Gibts aber nicht.

    Und ambulante Betreuung gibs als Maximum 3 Stunden in der Woche, aber da ist die Bürozeit mit eingerechnet. Mehr Unterstützung ist da einfach nicht vorgesehen.

    Aber Heim mit 24 Stunden Betreuung würde halt bezahlt werden.

    Den Quatsch muss ich echt nicht verstehen.

    Natürlich Isolde. Es gibt auch ganz unterschiedliche Arten von Menschen und natürlich auch Hilfebedarfen.

    Aber die Vorstellung, dass ich nur deswegen in ein Heim gehen sollte, weil ambulant nicht ausreichend Unterstützung angeboten wird, ist einfach so absurd.

    Wenn ich das Geld für das für einen Heimplatz für mich bezahlt werden würde selber in die Hand bekäme, könnte ich mir eine passende Unterstützung (ohne Angehörige) zusammen stellen und hätte garantiert noch Geld übrig ohne irgendwen schlecht zu bezahlen.


    Es sind einfach so viele Aspekte und ich denke es gäbe so viel mehr Möglichkeiten, wenn es denn nur gewollt werden würde.


    Und zum Thema Pool: Ich wohn ja jetzt in nem betreuten Wohnen für Senioren. Ich denke so etwas in der Art mit zusätzlich noch etwas mehr Unterstützung und mehr Angeboten würden vielen Menschen mit Behinderung gut tun, ohne das sie dann gleich unterversorgt sind. Da ist einfach deutlich mehr Privatsphäre durch die eigenen Wohnung.

    Ich weiß nur, wie es in Einrichtungen für psychisch Kranke läuft bzw in der Jugendhilfe und in dieser Einrichtung für Frauen in Notlagen.

    Furchtbar! Und da sind noch Menschen die nicht auf diese Art Hilfe angewiesen sind. Aber auch da besteht keinerlei Mitsprache recht und mir wurde nie wirklich geholfen, wenn ich Probleme mit irgendjemand anderem aus der Einrichtung hab. Da hat dann halt der Recht, der am lautesten brüllt.

    GRUSELIG!


    Und für mich definitiv kein Ort an dem ich psychisch stabil oder gesund bleiben kann. Verstehe wirklich nicht, warum das noch erlaubt ist.

    Und dieser Satz der angeblich zählen soll "ambulant vor stationär" ist auch nur ein Witz.


    Mir kann auch niemand erzählen, dass dieses "stationäre" immer so viel billiger ist. Das ist doch Quatsch!

    Und das billiger geht nur über eine deutlich schlechtere Versorgung und auf Kosten der Gesundheit!

    Find ich gut. Aber es kommt leider etwas spät.

    Kann ehrlich gesagt auch nicht verstehen, warum sich die Krankenhäuser da nicht so kümmern.

    Meine Großmutter wurde damals ohne Antrag oder irgendwas entlassen. Um palliativ Zuhause versorgt und sterben zu können. Zu dem Zeitpunkt war sie also schon sehr pflegebedürftig. Aber das gab richtig Probleme mit der Krankenkasse und auch der Versorgung. War echt zum Kotzen!

    Irgendein Brief kam dann auch erst nach der Beerdigung von der Krankenkasse an. Das ist echt übel gewesen.

    Ich denke, in dem Bedarfsermessungsverfahren dass ja jedem demnächst ins Haus steht muss man das bereits angeben, dass derjenige Hilfe benötigt

    für alle Arzt- und Facharztbesuche und dann natürlich sollte man das Krankenhaus nicht vergessen.

    Aber ist es nicht bereist jetzt schon üblich, dass Menschen die in den Einrichtungen leben zum Arzt begleitet werden?

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass davon jemand alleine zum Arzt gehen kann (also schon allein wegen dem Weg zum Arzt etc).

    Das System gesetzliche Betreuung ist dafür absolut ungeeignet.

    Selbst wenn es Betreuer gibt, die das tun würden, haben sie gar keine Möglichkeit dazu.

    Die meisten werden wohl Berufsbetreuer haben und die sind meistens sehr ausgelastet an Fällen.


    Und auch ehrenamtliche Betreuer können das nicht leisten.


    Eigentlich dürfte es keine Einrichtung geben die keine Begleitung ins Krankenhaus gewährleisten kann. Egal für welche Menschengruppe.

    Jeder Mensch der in einer Einrichtung lebt, kommt doch alleine nicht zurecht. Zumindest eine Begleitung um alles abzuklären und zu schauen, dass die Versorgung richtig läuft, muss drin sein.

    Mit einer entsprechenden Übergabe!

    Woher soll das Personal im Krankenhaus sonst wissen worauf sie achten müssen.

    Ich bin sprachlos.

    Wir reden hier über Menschen für die es zwar wichtig ist wegen Tagesstruktur und Alltag und so. Aber muss man da echt feste Urlaubstage vergeben?

    Wäre es da nicht sinnvoller das ganz individuell zu gestalten? Gibt sicher Menschen die lieber gar keinen Urlaub nehmen möchten, weil es für sie so gut ist. Und es gibt andere Menschen die lieber viel Urlaub haben und oft verreisen oder Erholungszeiten brauchen etc.

    Warum werden gerade bei dieser Gruppe von Menschen solche komischen Regelungen getroffen wie im normalen Arbeitsleben? Das ist doch wirklich weit, weit von einem normalen Arbeitsleben entfernt!