Beiträge von Inge

    Gelegentlich liest man in der Presse, dass Familien mit schwerstbehinderten oder chronisch kranken Kindern sich total isolieren. Mehr nicht. Was das genau bedeutet, wird nicht gesagt. Wir sind unsichtbar. Wir haben aber auch schon ohne Pandemie kaum Ressourcen, auch noch Öffentlichkeitsarbeit zu machen. Mit dem Virus ist die Belastung noch höher.

    Quelle und kompletter Text: Edition F

    Positives Gerichtsurteil zur Kostenübernahme eines „RollFiets“ - eines Fahrradrollstuhls, bei dem der Rollstuhl durch ein angestecktes Fahrrad angetrieben wird.


    Bei der Versorgung mit dem Rollfiets handelt es sich auch um eine notwendige Leistung i.S.d. § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 4 SGB IX. Hiernach umfassen die Leistungen zur Teilhabe die notwendigen Sozialleistungen, um unabhängig von der Ursache der Behinderung u.a. die Behinderung abzuwenden, zu beseitigen, zu mindern, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder ihre Folgen zu mildern (Nr. 1) oder die persönliche Entwicklung ganzheitlich zu fördern und die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft sowie eine möglichst selbständige und selbstbestimmte Lebensführung zu ermöglichen oder zu erleichtern (Nr. 4). Bei der Auslegung des Begriffs der „notwendigen Sozialleistungen“ sind, wie bereits im Rahmen der Auslegung der Erforderlichkeit und Geeignetheit i.S.d. § 9 Abs. 3 EinglHV die Wertungen der UN-BKR zu berücksichtigen (dazu oben unter II., 3.), b), bb) der Entscheidungsgründe). Vor diesem Hintergrund stellt sich die Versorgung des Klägers mit dem Rollfiets als notwendig i.S.d. § 4 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und Nr. 4 SGB IX dar.


    Quelle und kompletter Text: sozialgerichtsbarkeit

    Zitat

    Wie beeinflusst die neuroorthopädische Beeinträchtigung eines Kindes die Rückengesundheit der betreuenden Eltern? Wie wirken sich die täglichen Hilfestellungen im Alltag und in der Pflege des Kindes auf die Mutter und den Vater aus? Gibt es zu diesem Thema bereits ausreichend Informationen und Interventionen zur Förderung der körperlichen Gesundheit der Eltern? Zu diesen Fragen sollen Ihre Erfahrungen und Perspektiven als pflegende Eltern eines neuromotorisch beeinträchtigten Kindes erhoben werden.

    Kompletter Text und Möglichkeit zur Teilnahme an der Umfrage: Fragebogen

    Kürzungen in einer Zeit, in der es ohnehin zu wenig Pflegekräfte gibt und Versorgung und Betreuung immer schwieriger werden. Wir als pflegende Angehörige können nicht einfach streiken oder ganz aussteigen. Wir sind durch unser Gewissen und Verantwortungsbewusstsein erpressbar.


    Zitat

    Stellen wir uns einmal vor, es kommt zu einem ungewöhnlichen Streik: Tausende pflegende Angehörige beschließen, die Arbeit niederzulegen. Jahrelang haben sie einen hilfebedürftigen Menschen versorgt, jetzt können sie einfach nicht mehr. Sie weigern sich und hören geschlossen auf zu pflegen, damit endlich etwas passiert. Ein Zukunftsszenario.

    Quelle und kompletter Text: RiffReporter

    Pressegespräch am Montag, 30.11.2020 um 11:00


    Vor Ort und im Livestream: Brennpunkt häusliche Pflege: Der größte Pflegedienst Deutschlands schlägt Alarm


    Ungefähr 80 % der pflegebedürftigen Menschen in Deutschland leben zu Hause. Aber nur ein Viertel davon erhält Unterstützung durch einen ambulanten Pflegedienst. Damit liegt die Hauptlast auf den Schultern der pflegenden Angehörigen, die sich im Durchschnitt 43 Stunden pro Woche um ihre Angehörigen kümmern. Oft mit einer Situation konfrontiert, die für sie neu ist, sie überfordert und an die Grenzen ihrer Belastbarkeit bringt.


    Quelle und kompletter Text: Presseclub

    Hallo zusammen,


    vielen Dank fürs Mitfreuen. Ich hoffe so sehr, dass das alles wenigstens einigermaßen klappt.

    In den nächsten Wochen können wir die Zimmer für die Bewohnerinnen einrichten und die genaue Planung der Gemeinschaftsräume angehen.
    Ob der Einzugstermin zum 1. Februar tatsächlich umgesetzt werden kann, ist noch unklar. Die Personalgewinnung ist in Zeiten von Corona wirklich sehr schwierig.

    Ein wirklich sehr realitätsnaher Bericht von zwei Müttern, die schildern, welche Probleme es gibt, wenn Menschen mit Behinderung ins Krankenhaus müssen.

    Zitat

    Besondere Patienten Menschen mit Behinderung werden in Krankenhäusern oft nicht ihren Bedürfnissen nach behandelt und versorgt. Eine Petition soll ermöglichen, dass sich Kliniken künftig besser auf diese Klientel einstellen können […]

    Quelle und kompletter Text: Süddeutsche


    Weitere Infos gibt es beim Lebenshilfe-Landesverband Bayern

    Zitat

    In Deutschland gibt es nur wenige Daten über die Familien von Menschen mit Behinderung. [...] Monika Laumann hat einen Fragebogen entwickelt, der sich an erwachsene Geschwister von Menschen mit Behinderung richtet und neben demographischen Informationen auch Rollen, Unterstützungsleistungen und Zukunftsperspektiven erfragt. Der Fragebogen wird bis zum 31. Januar 2021 zugänglich sein. Bei Fragen oder Anregungen können Sie Monika Laumann kontaktieren. Ab Juni 2021 wird sie auf dieser Seite über erste Ergebnisse informieren.

    Quelle, kompletter Text und Link zur Teilnahme an der Umfrage: KatHO NRW

    Zitat

    Aus der 2012 gegründeten IG-Inklusives-Wohnen heraus ist nach einem Kooperationstreffen und mit großer Unterstützung vieler engagierter Menschen im Jahr 2019 das Projekt IWoK Inklusives Wohnen mit Komplexem Hilfebedarf entstanden.

    Die Eltern wollen advokatorisch für ihre Töchter eine Wohnform außerhalb einer Institution verwirklichen [...]


    Quelle und kompletter Text: Das Projekt IWoK – Inklusives Wohnen mit komplexem Hilfebedarf

    COVID-19 Monitoring der Rechte von Menschen mit Behinderungen


    Die ganze Welt, auch Ihr Land, steht momentan vor enormen Herausforderungen durch das COVID-19 Virus. Um global ein besseres Verständnis für die Herausforderungen zu bekommen, die gerade Personen mit Behinderungen in dieser Situation zu bewältigen haben, möchte diese Initiative Informationen sammeln (i) über die Erfahrungen von Personen mit Behinderungen, und (ii) darüber, wie verschiedene Länder auf die Krisensituation in Bezug auf diese Personengruppe reagieren.

    Um auch während dieser Pandemie weltweit die Menschenwürde von Personen mit Behinderungen zu gewährleisten, ersuchen wir Sie, diesen Fragebogen zu beantworten und damit unsere globale Interessenvertretungsarbeit zu unterstützen.

    Am Ende des Fragebogens haben Sie die Wahl, entweder anonym zu bleiben oder Ihre Kontaktdaten einzutragen.


    Alle Infos und Möglichkeit zur Teilnahme an der Umfrage: covid-drm