Beiträge von Ella

    Es wird ja immer lauter darüber nachgedacht, dass die Regeln für jüngere Menschen gelockert und Risikogruppen isoliert werden sollen. Wie soll das gehen? Dann nehmen die jüngeren Menschen wieder am sozialen Leben teil und deren Kinder gehen in die Schulen und Kindergärten. So wird eine Ansteckung der jüngeren Generationen in Kauf genommen, die wiederum dann Corona fröhlich in die Alten,- Pflege- und Behinderteneinrichtungen tragen.

    :icon_eek

    Zitat

    Der DIFKM-Bericht listet dann schockierende Fakten auf, die im Kampf gegen das Coronavirus im Elsass und der Uniklinik gelten:

    • Seit dem 21. März würden Patienten, die älter sind als 80 Jahre, nicht mehr beatmet. Stattdessen erfolge „Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln“
    • Patienten in Pflegeheimen, die älter als 80 Jahre und beatmungspflichtig wären, „erhalten eine schnelle Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmittel durch den Rettungsdienst“. Wegen der Krise sei die Ethikkommission berufen worden, die in jedem Einzelfall Vorgaben mache
    • Wegen der Krise sei die Ethikkommission berufen worden, die in jedem Einzelfall Vorgaben machen

    https://www.tagesspiegel.de/wi…-strassburg/25682596.html

    Wie Findet Ihr den Text ?

    Ich habe da ein unangenehmes Gefühl , wenn ein Pfleger wie selbstverständlich davon ausgeht , das seine Klienten als erstes dem Tod überlassen werden .

    Was macht dir ein unangenehmes Gefühl? Findest du sein Gedankenszenario unrealistisch?

    Ja, das ist unterste Schublade. Was sind das bloß für Menschen? Das sind Menschen ohne Gewissen und Verstand.


    Andererseits frage ich mich, warum jeder Hinz und Kunz ohne Kontrolle in Krankenhäuser reinmarschieren kann. Da gibt es doch sehr sensible Bereiche z.B. Medikamentenschränke.

    Wenn Apotheken das selbst herstellen können, ist das nicht das ganz große Problem.

    Ich habe gestern im Fernsehen gesehen, dass die Apotheke den dreifachen Preis nimmt und die Ärzte nicht wissen, ob sie auf den Kosten sitzen bleiben oder ob die Krankenkasse die Mehrausgaben übernimmt. Das ist doch alles echt verrückt.

    Ich glaube nicht das sich Außenstehende vorstellen können wie groß die Problematik wirklich ist.... :(

    Ja, leider.....


    Ich finde es immer schwierig, wenn sich Studenten/ angehende Fachleute in einem Forum anmelden, um Interviewpartnerinnen zu suchen und hinterher dann nie wieder auftauchen. Ich würde mir wünschen, mit euch mal intensiver in den Austausch zu gehen, denn ihr werdet mal mit unseren Kindern und uns Eltern zusammenarbeiten. Studierte oder ausgebildetet Fachleute kennen in den allermeisten Fällen unseren Alltag, unsere Probleme, unsere Sorgen, unsere Kämpfe und auch unser Glück doch gar nicht. Es wäre wirklich wünschenswert, wenn wir nicht immer nur als Interviewpartner interessant wären. Liebe angehende Fachleute, geht doch bitte mal dauerhaft mit uns in den Austausch! Ihr werdet sehen, wir beißen nicht und ich wette, dass beide Seiten voneinander profitieren und lernen können;)


    Liebe oder lieber E.Wille Ich wollte dir jetzt nicht zu nahe treten. Ich hoffe, du nimmst meine Gedanken nicht persönlich. Über einen Austausch würde ich mich freuen. :welcome-s

    Mal ganz ehrlich: Hättet ihr jemals geglaubt, dass in Deutschland Deinfektionsmittel über mehrere Tage oder gar Wochen nicht mehr lieferbar sein werden? Wir reden hier über DESINFEKTIONSMITTEL und nicht über ein seltenes Medikament. Dass nun auch stinknormale Desinfektionsmittel nicht mehr in Deutschland hergestellt werden, ist doch überhaupt nicht mehr zu verstehen. Ich wäre niemals auf die Idee gekommen, dass man kranke Menschen in Not bringen kann, wenn man als Gesunder Desinfektionsmittel in der Apotheke kauft, weil ich davon ausgegangen bin, dass Desinfektionsmittel in Deutschland immer vorrätig sind. Allerdings wäre ich auch niemals auf die Idee gekommen, dass Menschen Desinfektionsmittel literweise bunkern. Daher danke ich den Menschen, die darauf aufmerksam machen!

    Das trifft uns voll! :(:thumbdown:


    Es ist doch noch gar nicht so lange, dass man Kurzzeitpflege in Verhinderungspflege umwandeln kann. Und nun wieder wird es zurückgenommen. :(


    Bei Privatleuten wird zugunsten des Ausbaus der stationären KZP gespart.

    Kurzzeitpflege kommt für unseren Sohn gar nicht in Frage und ich denke, das geht vielen Familien ähnlich. Ich würde mir ein ein flexibleres System mit Wahlmöglichkeit wünschen. Ein Ausbau der Kurzzeitpflegeplätze ist natürlich sehr wichtig, aber das auf Kosten der Familien und Pflegebedürftigen zu tun, die eh schon viele Einschränkungen und Belastungen haben, empfinde ich als nicht sehr sinnvoll.


    Keine private VHP mehr, über FED oder so geht noch, aber nicht Oma, Tante oder Nachbar.

    Naja, das ist ja dann Jacke wie Hose (RW). Ob ich die VHP nun über das erhöhte Pflegegeld zahle oder über FED ist doch dann wurscht. Der FED greift ja auch großzügig zu, so dass die zur Verfügung stehenden Stunden bei beiden Modellen dann letztendlich ungefähr gleich hoch sein dürften.

    Verstehe ich das richtig, dass man die Verhinderungspflege nun nicht mehr wie bisher in vollem Umfang privat abrechnen kann? Bisher galt VP + 50% Kurzeitpflege in VP umwandelbar.

    Das geht nun nicht mehr? Entschuldigt, dass ich so doof frage, aber ich blicke echt nicht durch.

    Das genannte Manko erklärt sich wohl daraus, dass man keine selbstbeschaffte VHP mehr abrechnen kann.


    Nicht mehr finanzieren kann ich ohne Einbußen die Hilfe durch Verwandte, Freunde oder Nachbarn.

    Auwei.....das ist echt heftig für uns. Danke, dass ihr hier alles aufdröselt. Ich blicke da nicht durch. Braucht man neuerdings ein anspruchsvolles Studium, um das alles verstehen zu können?

    Meine hochbetagte Schwiegermutter, die ihren Mann pflegt, ist damit völlig überfordert. Und wenn ich ehrlich bin.....ich stehe auch auf dem Schlauch. Boah.....ist das ätzend. DANKE Herr Spahn-Wahn!

    Vielleicht bin ich zu altmodisch und misstrauisch, aber ich möchte eigentlich nicht, dass meine Krankenkasse Daten an meinem Arbeitgeber weitergibt. Wir wissen, Pannen passieren. Ist es z.B. völlig ausgeschlossen, dass Patientendaten aus Versehen an den Arbeitgeber übermittelt werden oder dass es Verwechslungen gibt?

    Dario, ich kann deinen Ärger gut verstehen. Mir geht es ähnlich. Dass Autismus eine Wesensart ist, sehe ich auch so, aber es gibt eben noch die andere Seite. Selbst wenn man alle Barrieren beseitigt, gibt es immer noch durch den Autismus bedingte Schwierigkeiten und Nachteile, bei der die Betroffenen Unterstützung z.B. in Form eines SBA oder Nachteilsausgleiche benötigen. Wer behauptet, dass Autismus keine Behinderung sei, liefert den Ämtern und Krankenkassen tolle Argumentationshilfen für einen Ablehnungsbescheid.

    Ich hatte schon Mitte der 1990er Jahre eine hitzige Diskussion als Trauzeugin. Ich war damals im Erziehungsurlaub. Auf dem Formular für Trauzeugen musste ich meine aktuelle Berufstätigkeit angeben. Ich weigerte mich "Hausfrau" anzukreuzen und löste eine lange Diskussion aus, bei der ich mich durchsetzte. :)Ich gab daraufhin meinen Beruf an und vermerkte zusätzlich "z.Zt. im Erziehungsurlaub". Das war eine große Kröte, die der Beamte schlucken musste. Blieb ihm fast im Halse stecken. :icon_lol


    Ich verstehe nicht, warum das Beamtentum so unflexibel ist. Wenn ich mal ein paar Monate nicht berufstätig bin, bin ich jedenfalls alles andere als eine Hausfrau.

    Zitat

    Die Serie "Liebe inklusive" stellt Menschen in den Mittelpunkt, die eher am Rand der Gesellschaft stehen. Der Dreiteiler begleitet Menschen mit Handicap, denen die Suche nach der Liebe besonders schwer fällt. Es geht um Singles und ihre ersten Dates und zeigt in drei aufeinanderfolgenden Filmen Höhen und Tiefen, Erfolge und Misserfolge der Protagonisten. Menschen, die in ihrer Sehnsucht, ihren Träumen und Hoffnungen nicht anders sind, als alle anderen auch.

    https://www1.wdr.de/mediathek/…-liebe-inklusive-102.html