Beiträge von Trixi

    Dieses Urteil ist irgendwie völlig realitätsfern.

    Als könnte man sich mit dem Pflegegeld wirklich die nötige Pflegeleistung einkaufen. Das reicht doch hinten und vorne nicht.

    Und ich find es dermaßen lächerlich um 120€ pro Monat zu streiten. Für das Geld könnte niemand seine Pflege sicherstellen! Außer die Person benötigt nur so wenig Pflege, aber dann bekommt man wohl auch nicht wirklich einen Pflegegrad.

    Oh, dazu hab ich schon einige Videos gesehen.

    Aber ich hab mich noch nicht getraut das tatsächlich selber mal auszuprobieren.


    PS: Neben Action gibts auch im Tedi Draht.

    Und günstiger als in einem Kreativladen könnte evtl auch noch der Baumarkt sein. Auch wenn es dort kein Basteldraht ist, sondern eigentlich für andere Dinge gedacht.

    Einerseits gut.

    Andererseits hab ich bei Twitter mal gelesen, dass einige blinde Menschen das sehr kritisch sehen. Die Steine sind viel zu groß für normale Brailleschrift und können eben nicht mit einem Finger erfasst werden.


    Ich vermute mal stark, dass bei der Entwicklung keine blinden Menschen beteiligt waren.

    Hab da jetzt nur mal kurz reingelesen.

    Ich bin irritiert. Ist das nicht eigentlich bereits schon so?

    Darüber hinaus wird ein zeitlich begrenztes Notvertretungsrecht für Ehegatten in Angelegenheiten der Gesundheitssorge eingeführt.


    Also keine Ahnung was genau mit Notvertretungsrecht für Ehegatten gemeint ist.
    Bei mir ging das damals glaube ich innerhalb von weniger als 24 Stunden, dass mein Ehemann (inzwischen geschieden) zum gesetzlichen Betreuer gemacht wurde um die Gesundheitsfürsorge zu übernehmen.


    Also irgendwie ... Vielleicht verstehe ich das ja alles falsch, aber das sind klingt jetzt für mich nicht nach Änderungen die neu sind.

    Hallo!


    Ich verstehe, dass das gerade sehr ungünstig ist.

    Ich wurde vorab per Mail angeschrieben und gefragt, ob das hier veröffentlich werden darf.


    Mir ist auch bewusst, dass es momentan für alle hier wichtigere und andere Themen gibt. Trotzdem denke ich auch, dass man auch ein bisschen an die Zeit nach Corona denken kann. Deswegen habe ich mich dafür entschieden, dass ich es in Ordnung finde.


    Liebe Grüße, Trixi

    Andererseits frage ich mich, warum jeder Hinz und Kunz ohne Kontrolle in Krankenhäuser reinmarschieren kann. Da gibt es doch sehr sensible Bereiche z.B. Medikamentenschränke.

    Ich denke das Problem ist, dass Medikamente zwar weggesperrt werden, aber Desinfektionsmittel und Masken können nicht in diesem Maße weggesperrt werden. Ich musste ja selber mal isoliert werden. Aus dem Grund befand sich vor meiner Zimmertür entsprechend alles, was für die Isolation notwendig war. Waren in meinem Fall nur Desinfektionsmittel, Handschuhe und Kittel. Aber auch das hätte theoretisch jeder klauen können.

    Pflegekräfte können ja nicht erst irgendwoher die Sachen holen, wenn sie schnell ins Zimmer müssen. Selbst auf Intensivstation war für Notfälle entsprechend die Ausrüstung vor dem Zimmer. Falls halt jemand anderes außer die zugeteilte Pflegekraft ins Zimmer muss. Die hatte ihre verschiedenen Kittel direkt im Zimmer (für jeden Patienten nen extra Iso-Kittel und einer für´s Zimmer verlassen).


    Also ja, ich denke das lässt sich einfach auch nicht anders umsetzen ohne Patienten zu gefährden.

    Möchte nur mal kurz etwas zu meiner Zeit in der Jugendhilfe anmerken.

    Ich war über 18 und habe mich für eine schulische Ausbildung entschieden. Deswegen hab ich natürlich kein Ausbildungsgehalt bekommen.

    Aus diesem Grund hat mein Jugendamt gefordert, dass ich BaFög beantragen soll.

    Also selbst wenn kein eigenes Einkommen vor liegt, schauen die Jugendämter wie Kosten eingespart werden können.

    Gleiches gilt übrigens auch für das Jobcenter.


    Es ist einfach soooo nervig! Da ist man schon bei einem Amt, weil man eben seinen Lebensunterhalt und / oder Maßnahmen nicht selber finanzieren kann und wird dann noch zum nächsten Amt geschickt um Kosten einzusparen. Dieser Wahnsinn muss einfach mal aufhören! Letztendlich sind es doch alles nur Steuergelder, die zurecht ausgegeben werden. Aber dieses Ping Pong kostet nur unnötige Ressourcen!

    Es wird von allen die die zusätzliche Betreuung machen eine 30 Stunden Schulung verlangt?!

    Wie soll das bitte funktionieren? 30 Stunden über eine Behinderung / ein Behinderungsbild halte ich realistisch, aber dann kennt man eben nur genau eins und trotzdem noch die spezifischen Eigenheiten etc von einem Menschen.

    Wie gesagt. Ich hab solche Fixierungssituationen schon live mit bekommen. Also live auf Station. Als Patient hat man sich dann bitte aus dem Bereich zu entfernen und die Pflegekräfte etc. arbeiten zu lassen (aber in der Situation bleibt eh niemand freiwillig in der Nähe, alle flüchten in ruhigere Ecken).

    Das sind doch immer nur Einzelfälle.

    Möchte echt nur noch kotzen und hab teilweise scheiß Angst. Also gerade beim Thema Psychiatrie und Fixierung. Ich glaube das ist gar nicht selten, dass bei so einer Fixierung körperliche Verletzungen entstehen. Sowieso... Wenn man das mal mit bekommt.... Ein Haufen Pflegepersonal etc. die sich alle um einen Patienten kümmert der fixiert werden muss. Und von den restlichen Patienten hockt die Hälfte irgendwo zitternd, ängstlich, fertig in ner Ecke und kommt mit der Situation gar nicht klar, andere Patienten versuchen dann zu beruhigen usw... Naja und natürlich gibts auch noch die Patienten die auf Grund ihrer Krankheit aktuell nur wenig mit bekommen und die darauf dann gar nicht reagieren.

    Diese Situationen sind der pure Horror! Nicht zu vergessen, dass auch danach kaum Personal da ist, um sich um die verstörten Patienten zu beruhigen bzw. wer traut sich schon groß sich an die Menschen zu wenden, die diese Gewalt angewendet haben.


    Übrigens bei einer Fixierung wurde der Patientin der Daumen gebrochen. Ich weiß nicht ganz genau, warum sie fixiert wurde. Aber sie war definitiv keine Gefahr für irgendwen. Im Grunde genommen hatte sie nur die Schnauze voll von der Psychiatrie (nach Monaten unter Beschluss) und hat wohl ihre Medikamente verweigert.

    Ganz ehrlich: In sehr vielen Fällen ist die gesetzliche Betreuung ein Familienmitglied.

    Ja, kann sein das nicht alle das ankreuzen würde, was ein Mensch mit Behinderung der nicht entscheiden kann bzw die Entscheidung nicht versteht (ich gehe hier von schwerst mehrfachbehindeten Menschen aus), aber in den meisten Fällen würde es doch im Sinne eines Menschen mit Behinderung sein. *denk*