Wohnprojekt der IG-Inklusives-Wohnen

  • Im Jahr 2012 gründete gründete ich mit anderen Eltern aus dem Raum Aschaffenburg/Miltenberg die Interessengemeinschaft „Inklusives Wohnen“. Ziel der aktuell vier aktiven Familien ist eine kleine ambulante Wohneinheit für ihre erwachsenen Töchter, die jetzt zwischen 36 und 59 Jahre alt sind.


    Nach jahrelangem Kampf  fand Ende März 2019 nun ein erstes Kooperationstreffen mit Schirmherrin Barbara Stamm (Landtagspräsidentin a. D.) und weiteren Beteiligten statt. Inzwischen haben sich viele Unterstützer für unser Projekt mit dem Titel „Inklusives Wohnen mit komplexer Behinderung“ (IWoK) gefunden. Die Universität Würzburg wird Aufbau und Umsetzung des Projektes wissenschaftlich begleiten.

    Sie ist anders als die andern, und ihre Sprache geht weit an uns vorbei.
    Doch wenn sie lächelt, lächelt sie mit Leichtigkeit dir dein ganzes Herz entzwei.

    'Sommerkind' von Wortfront


    Viele Grüße
    Inge

    Einmal editiert, zuletzt von Inge ()

  • Prima! Das ist eine Schande für dieses Land, dass sowas so lange dauern muss ;(

    Freue mich schon drauf genaueres zu lesen. Wann und wie geht s denn los?


    Viel, viel Erfolg und dass es jetzt richtig toll wird:thumbup:

    Schöne Grüße von Birgit, Mama vom

    • "Zwerg", geboren 2000 mit Tris21 und 'ner Reihe von Zusatzdiagnosen, gsd trotzdem topfit und zuckersüß
    • "Großen" ,gsd genauso topfit und zuckersüß (lässt sich aber leider seit längerem nur noch von wesentlich jüngeren Frauen knuddeln)
  • Mensch Inge, so toll und so höchste Zeit, dass da mal was weitergeht. Ich drücke die Daumen, danke fürs Vorkämpfen und bin gespannt auf neue (gute) Nachrichten!! ✌️

    Enscha - mit Hans im Glück (frühkindlicher Autismus, und Pubertät)
    "Jedes Ding hat drei Seiten, eine positive, eine negative, und eine komische."

  • Hallo zusammen,


    ein großes Problem ist jetzt der Wohnraum. Vier behinderte Menschen benötigen Räumlichkeiten in einer bestimmten Größe. Aktuell sind wir an einem geplanten Projekt interessiert, das jedoch leider noch ca. 2 Jahre bis zur Fertigstellung benötigt. Sobald Klarheit besteht, ob das Projekt für unsere Mädels geeignet ist und ob die Miete vom Sozialhilfeträger übernommen wird, geht es weiter.

    Sie ist anders als die andern, und ihre Sprache geht weit an uns vorbei.
    Doch wenn sie lächelt, lächelt sie mit Leichtigkeit dir dein ganzes Herz entzwei.

    'Sommerkind' von Wortfront


    Viele Grüße
    Inge

  • Daumen sind gedrückt:thumbup::!:

    Schöne Grüße von Birgit, Mama vom

    • "Zwerg", geboren 2000 mit Tris21 und 'ner Reihe von Zusatzdiagnosen, gsd trotzdem topfit und zuckersüß
    • "Großen" ,gsd genauso topfit und zuckersüß (lässt sich aber leider seit längerem nur noch von wesentlich jüngeren Frauen knuddeln)
  • Zitat

    Aus der 2012 gegründeten IG-Inklusives-Wohnen heraus ist nach einem Kooperationstreffen und mit großer Unterstützung vieler engagierter Menschen im Jahr 2019 das Projekt IWoK Inklusives Wohnen mit Komplexem Hilfebedarf entstanden.

    Die Eltern wollen advokatorisch für ihre Töchter eine Wohnform außerhalb einer Institution verwirklichen [...]


    Quelle und kompletter Text: Das Projekt IWoK – Inklusives Wohnen mit komplexem Hilfebedarf

    Sie ist anders als die andern, und ihre Sprache geht weit an uns vorbei.
    Doch wenn sie lächelt, lächelt sie mit Leichtigkeit dir dein ganzes Herz entzwei.

    'Sommerkind' von Wortfront


    Viele Grüße
    Inge

  • Hallo Inge,


    immer wieder lese ich begeistert über Euer tolles Projekt!


    Zitat

    Das Projekt IWoK Inklusives Wohnen mit Komplexem Hilfebedarf wird von Herrn Prof. Dr. Christoph Ratz und Herrn Dr. Peter Groß vom Lehrstuhl für Sonderpädagogik der Julius-Maximilian-Universität Würzburg wissenschaftlich begleitet und beraten.

    Wie sieht diese Begleitung aus und kann aus dem Ergebnis auch ein praktischer Nutzen gezogen werden?

    Sind sie generell Ansprechpartner für Menschen, die am inklusiven Wohnen interessiert sind oder unterstützen sie Euer Projekt im Besonderen?


    Viele Grüße

  • Hallo Mariaa,

    die wissenschaftliche Begleitung der Uni bezieht sich speziell auf unser Wohnprojekt.

    Wie das alles genau aussieht, weiß ich noch nicht. Da hat Corona einiges umgeworfen.

    Sie ist anders als die andern, und ihre Sprache geht weit an uns vorbei.
    Doch wenn sie lächelt, lächelt sie mit Leichtigkeit dir dein ganzes Herz entzwei.

    'Sommerkind' von Wortfront


    Viele Grüße
    Inge

  • Ich finde es eine gute und wichtige Arbeit, das Projekt mal aus einem anderen Blickwinkel objektiv zu beobachten kann viel bewirken und Schwierigkeiten, Barrieren und Missstände auf eine andere Ebene der Diskussion bringen. Wenn da ein paar Eltern "meckern" oder aufgeben, wird das das vielleicht kaum wahrgenommen.


    Ich kann nur wieder sagen, bereits aus der Ferne betrachtet, mutet ein solches Projekt für mich übermenschlich an.

    Vielleicht kann der wissenschaftliche Diskurs dazu beitragen, das, wie auch immer, für andere zu erleichtern.