Bloggen für Inklusion

  • DAS WAR KNAPP:
    Unser halbwegs wieder genesener Illustrator konnte an der Eröffnung seiner Ausstellung (gemeinsam mit Lavinia Sergi und Helma Striffler) im Schwetzinger Schloss teilnehmen.
    Einzigartiges Ambiente! Bis 25.2.: http://www.schloss-schwetzinge…gelebt-erlebt-gezeichnet/ … #Inklusion


    https://twitter.com/KirstenKirsten/status/955070993588019203



    24 Fotos zu #inklusion @Schwetzingen Menschen mit #Behinderung haben soooo viel beizutragen!
    Vor allem, wenn wir sie mittendrin leben und arbeiten lassen:


    https://twitter.com/KirstenKirsten/status/955754585477603333



    Fotostrecke
    Schwetzingen
    Schwetzingen: Ausstellung "Inklusion - erlebt, gelebt, gezeichnet"
    Hier gibt's Impressionen von der Vernissage :klatsch
    https://www.morgenweb.de/schwe…et-_mediagalid,29416.html
    :respect



  • Am 27. Januar war Holocaust-Gedenktag.
    https://twitter.com/KirstenKirsten/status/957634881936388097


    Heute gibt es eine neue Geschichte die mir aufzeigt,
    wie wichtig es ist, die Erinnerung wach zu halten:

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    Montag, 29. Januar 2018
    Hoffentlich
    https://kirstenmalzwei.blogspot.de/2018/01/hoffentlich.html
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  • Das Thema SELBSTBESTIMMUNG.......oh, oh...ein Dauerbrenner.


    Wir haben uns auch mal eine WG angeschaut, bei der alle Kühlschränke abgeschlossen waren, weil die Bewohner beim Essen wohl kein Maß kannten. Ich denke, es gibt andere Lösungen, als Schlösser zu installieren. Die WG haben wir von der Liste gestrichen.

  • Das Thema SELBSTBESTIMMUNG.......oh, oh...ein Dauerbrenner.


    Wir haben uns auch mal eine WG angeschaut, bei der alle Kühlschränke abgeschlossen waren, weil die Bewohner beim Essen wohl kein Maß kannten. Ich denke, es gibt andere Lösungen, als Schlösser zu installieren. Die WG haben wir von der Liste gestrichen.

    Was mir dazu durch den Kopf geht: Wenn jemand beim Essen kein Maß halten kann (egal ob behindert oder nicht), dann wird das Gründe haben. Warum geht man diesen Gründen nicht nach?


    Soweit mir bekannt, können bestimmte Psychopharmaka appetitsteigernd wirken, das wäre dann ein medizinisches Problem und kein pädagogisches im Sinne von Maß halten und begrenzen. Oder was auch aus meiner Zeit aus psychiatrischen Einrichtungen auch kenne: Die Bewohner haben psychische Probleme, leiden unter innerer Leere, weil sie z.B. keine sinnvolle Aufgabe und keinen sinnvollen Platz mehr für sich in der Gesellschaft sehen. Das Essen wird dann zum einzigen Trost. Auch das lässt sich aber nicht mit Zwangsmaßnahmen regulieren, das müsste man viel grundsätzlicher angehen.


    Wahrscheinlich ist es aber so, wie viele Kommentare unter dem Artikel schon andeuten: Für eine umfassende persönliche Betreuung der Bewohner fehlt das Personal und schlussendlich das Geld. Meine Vorstellung von menschenwürdiger Unterbringung und Betreuung (das Wort Inklusion versuche ich zu vermeiden, weil e mir politisch zu verbrämt ist) ist das auch absolut nicht.

  • Heute gibt es eine neue Geschichte die mir aufzeigt,
    wie wichtig es ist, die Erinnerung wach zu halten:


    -deswegen haben behinderte keine gleich Berichtigung auf gleichen Lohn Werkstatt für Behinderte bis zu 1,20 €


    -deswegen dürfen behinderte aufgrund ihres minimalen Budgets nicht teilhaben an der Gesellschaft


    -Behindert gilt das Grundgesetz nicht


    -deswegen werden behinderte auch nicht eingestellt oder werden aufgrund ihres geistigen oder körperlichen Fehler gekündigt

  • Das Problem was ich bei diesem ganzen Thema sehe: Jeder Mensch ist anders! Auch und gerade Menschen mit Behinderung sind unterschiedlich!

    Also, nur weil jetzt vielleicht eine Person oder auch mehrere ein Problem mit der Essensmenge haben, ist es nicht in Ordnung den Kühlschrank für alle abzusperren.


    Und ja, ich hatte das tatsächlich in der Mädchen-WG das eine zeitlang der Kühlschrank abgesperrt wurde. Gab ein paar Mädels die einfach zu viel gegessen haben... Und ja, ich hatte zu dem Zeitpunkt Untergewicht und fand es wirklich sehr nervig immer nach dem Schlüssel zu fragen. Klar hab ich den immer bekommen wenn ich gefragt hab, aber es war trotzdem doof.


    Und überhaupt: Es gibt Regeln die finde ich sinnvoll. Also z.B. ein Alkoholverbot im Heim in dem die Mehrheit der Bewohner trockene Alkoholiker sind oder halt nen Alkoholproblem haben / hatten. Da hab ich kein Problem Rücksicht zu nehmen. Wenn mir dann aber auch noch verboten wird außerhalb des Heims wenn ich bei Freunden bin, irgendwohin gehe oder was auch immer, Alkohol zu trinken dreh ich durch. Obwohl ich eigentlich fast nie Alkohol trinke. Ich lass es mir nur einfach nicht verbieten.

  • Was mir dazu durch den Kopf geht: Wenn jemand beim Essen kein Maß halten kann (egal ob behindert oder nicht), dann wird das Gründe haben. Warum geht man diesen Gründen nicht nach?

    Weil es einfacher ist, den Kühlschrank einfach abzuschließen, als sich mit den Gründen auseinanderzusetzen. Eventuell bräuchte man dann auch mehr Personal.

    Ich denke, dass das Personal auch oftmals gar nicht so gut ausgebildet ist, um auf psychologische und medizinische Probleme eingehen zu können.

  • Das Problem ist hier ja weniger, dass eine Person bei einem Aspekt z.B. Essen, TV,… kein Maß halten kann, sondern dass allgemeingültige Regeln oktroyiert werden, die massiv in das Persönlichkeitsrecht und die Selbstbestimmung eingreifen!


    Es geht dabei sicherlich nicht um das Bearbeiten von Schwierigkeiten einzelner Bewohner...


    Das echte Problem ist hier die mangelnde Fähigkeit der Einrichtung/Wohngruppe/Betreuer/ Mitarbeiter Maß halten zu können und dass dadurch die Rechte der "Bewohner" massivst missachtet werden.



    (Entschuldigt, ich bin heute irgendwie "geladen":superkid)